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Was ist Taekwondo?

 

Taekwondo ist in erster Linie ein Kampfsport, bei dem Arme und Beine mittels Schlägen und Tritten zur Abwehr und für den Angriff eingesetzt werden. Der Begriff Taekwondo beinhaltet drei koreanische Wörter:

 

Tae   - bedeutet wörtlich „im Sprung treten“ und kennzeichnet alle Beintechniken.

Kwon - wird übersetzt mit „Faust“ und weist auf die Handtechniken hin.

Do - heißt Weg, Kunst und ist das Prinzip jeder Übung in Asien. Es kennzeichnet den körperlichen und geistigen Reifeprozess.

 

Zusammenfassend lässt sich Taekwondo als die „Kunst des Fuß- und Faustkampfes“ bezeichnen, wobei der sportliche Schwerpunkt bei den variationsreichen Fußtechniken liegt. Dabei ist Taekwondo eine Kampfsportart mit vielen Aspekten.

 

Taekwondo ist:

 

·         ein beliebter und äußerst vielseitiger Breitensport

·         ein Hochleistungs-Wettkampfsport mit allen Begleiterscheinungen moderner

Sportinszenierungen, der in das Wettkampfprogramm der Olympischen Spiele

aufgenommen wurde

·         eine wirksame, waffenlose Selbstverteidigung

·         ein asiatischer Budo-Sport mit 2000-jähriger Tradition

·         ein (süd-)koreanischer Exportartikel mit ökonomischen und politischen Konsequenzen

·         ein aktiver Lebensweg auf philosophisch-ethischer Grundlage

·         ein anerkannter Schulsport im Rahmen des differenzierten Sportunterrichts

·          eine Methode zur Resozialisierung von Gewalttätern

·         eine ausgezeichnete Erziehungsmethode für Kinder und Jugendliche, bei der Werte wie Selbstbeherrschung, Friedfertigkeit, Aufmerksamkeit, Ehre, Respekt und Achtung des anderen, Gehorsam, (Selbst-)Disziplin und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.

 

Taekwondo ist eine sehr komplizierte und komplexe Kampfsportart. Diese Komplexität drückt sich sowohl in der Anzahl der Techniken des Taekwondo, als auch in den kreativen Kombinationsmöglichkeiten dieser Techniken aus.

 

Formen (koreanisch: poomse)

 

Die sogenannten Formen sind aus einer genau festgelegten Anzahl von Abwehr und Gegenangriffen zusammengesetzt, die sich gegen mehrere imaginäre Aggressoren richten, welche aus verschiedensten Richtungen und auf vielerlei Weise angreifen. Bevor die Möglichkeit zum gefahrlosen Wettkampf geschaffen wurde, stellten die poomse die Höchstform des Taekwondo dar. Im modernen Taekwondo gibt es 17 Formen, die sich einteilen in die acht Formen für Schüler, genannt taeguk und neun Formen für Meister, von denen jede unterschiedlich bezeichnet wird.